Quick ’n dirty

2012

Monster fehlten mir noch zu meinem Glück. Die erste außerirdische Begegnung hatte ich im vergangenen Sommer in einem Schrebergarten am Stadtrand von Kiel. Weitere Augenzeugen berichteten später, dass sich auch um ein nacktes Huhn gehandelt haben könnte, das durch den Garten flog. Ich jedenfalls war entzückt von der Andersartigkeit dieses Wesens, die sich im weiteren Verlauf noch als utopische Frechheit entpuppen sollte.

Nicht viel anders verhält es sich mit einem ganz irdischen Phänomen: Des Menschens bester Freund wird kurz über lang aufmüpfig. Ganz welpig kam meiner daher. Er wuchs und gedeihte, mutierte zum reinrassigen Rollmops mit Überhangmandat. Ambitioniertes Schwanzwedeln, aufdringliche He(u)chelei und das Alpha-Männchen macht was es will. Ich mach‘ da nicht mit, nein, wirklich … nur manchmal, da guckt er so wehleidig, ach, mein Dutzdutzi … wo ist denn der Hundekeks? Such! Fein gemacht. Noch ein Leckerli? Sitz! Platz! Du machst jetzt Platz!! Auf der Stelle!!! Hier! Hierheeeeeer! Komm!!! Sofort! Atzäääääääääääääää!

 

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Monster Exhibition

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