2003 bis heute

Viele Momente in meinem Leben finde ich bedeutsam genug, dass ich ihnen ein eigenes Werk widmen möchte. Doch einen Moment darzustellen, ist nicht einfach. Wenn ich ihn betrachte, ist er bereits vergangen. Mit der Phasentrennung gelingt es mir, den anvisierten
Moment haarscharf zu lokalisieren, indem ich darstelle, was direkt davor und danach passiert ist. Beide Ereignisräume konserviere ich dann in separaten Rahmen, die zusammen das Werk darstellen. Der eigentliche Inhalt, den ich zeigen möchte, liegt genau dazwischen.

Die Objektkästen lösen die Zweidimensionalität der Betrachtung auf und beziehen den umliegenden Raum mit ein. Die spiegelnde Verglasung führt dazu, dass der Betrachter sich selbst im Bild sieht. Er wird Teil des Ganzen und beeinflusst somit das Geschehen. Die Wahrnehmung des dargestellten Momentes ist subjektiv und das Bild verändert sich von Betrachter zu Betrachter.

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Phasentrennung

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